AMD mit eher nüchternen Umsatzzahlen

03. Oktober 2009 von Alexander Siefert
Kategorie: Business

Derzeit sieht es schlecht aus für Intel-Konkurrent AMD. Während Intel bei den Quartalszahlen, die seit wenigen Tagen bekannt sind, zulegen konnte, muss sich AMD mit knapp gleichbleibenden Zahlen begnügen. So konnte der Konkurrent Intel die Zahlen des zweiten Quartals um rund 12 Prozent steigern, bei AMD muss man mit einem Verlust von 330 Millionen US-Dollar zufrieden sein. Denn immerhin konnte AMD die Verluste um 21 Prozent mindern, die Schulden bleiben dennoch.

Im ersten Quartal lagen die Verluste noch bei rund 416 Millionen US-Dollar. Der Umsatz stieg zwar, jedoch nur ganz minimal mit 1,184 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu den bisherigen 1,177 Milliarden US-Dollar. Verglichen mit dem zweiten Quartal des Vorjahres sank der Umsatz sogar um 13 Prozent.

Dennoch sollte man die Zahlen nicht so schlecht reden, meint AMD-Chef Dirk Meyer, denn dieser hebt unter anderem hervor, dass man den „Geldbestand erhöht habe“ und auch die laufenden Kosten seien gesenkt worden, so Meyer. Um die Margen zu erhöhen, erhofft man sich planmäßige Erfolge in Sachen Mikroprozessoren und neue Grafiklösungen. Generell erhofft er sich, die Ziele zu erfüllen. So erwartet AMD für das dritte Quartal einen leichten Umsatzanstieg.

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