Sicherheitskopien beugen Datenverlust vor
Jeder hat auf seiner Festplatte unzählige Daten in Form von Briefen, Fotos und MP3-Songs. Hinzu kommen zahlreiche Bookmarks, die schnell beim Surfen im Internet gesetzt werden. Bei einem Datenverlust ist unter Umständen alles weg. Es kann jeden treffen.
Die Ursachen sind vielfältig. So führen technische Defekte beim Datenträger, und Manipulationen der Dateien durch Hacker zum Datenverlust. Gefahren lauern auch beim falschen Lagern der Datenträger wie etwa dem direkten Aussetzen des Speichermediums der Sonne oder einem Wohnungsbrand. Außerdem gehen hin und wieder Datenträger verloren.
Die verlorenen Daten lassen sich oftmals wiederherstellen. Dies ist aber mit einem erheblichem Aufwand und teilweise hohen Kosten durch professionelle Datenretter wie kommerzielle Software oder Dienstleister verbunden. Billiger und zeitsparender kommt es in regelmäßigen zeitlichen Abständen Sicherheitskopien anzufertigen.
Bevor ein Backup erstellt wird, stehen die Fragen nach dem richtigen Sicherungsmedium und dem Ort, an dem die Sicherungskopien aufbewahrt werden. So haben Medien unterschiedliche Lebensdauer und können nur eine bestimmte Menge an Daten speichern. Auf Festplatten lassen sich mehrere Hundert Gigabyte an Dateien speichern, auf die schnell zugegriffen werden. Allerdings können bei einem Defekt alle Daten verloren gehen. Dies gilt auch für USB-Sticks. Besser sind Blu-ray, CD, DVD und magnetische Bänder. Sehr sensible Dateien sind im Bankschließfach gut aufgehoben. Weniger sensible Dateien können Freunde aufbewahren, um im Falle eines Brandes Sicherungskopien zur Hand zu haben.
Es gibt drei Verfahren um Sicherungskopien herzustellen. Die klassische Methode benutzt ein Backup-Programm. Die so gesicherten Dateien können nur mit diesem Programm wiederhergestellt werden. Dagegen wird mit einem Synchronisierungsprogramm eine Eins-zu-Eins-Kopie angelegt. Dies hat den Vorteil, dass keine weitere Software benötigt wird, weil die Dateien im Originaldateiformat vorliegen. Bei der dritten Methode handelt es sich um das Klonen. Hierzu werden Imaging- oder Cloning-Programme verwendet, um ein exaktes Abbild zu generieren. Dieses Verfahren eignet sich um ganze Festplatten oder Partitionen mit dem Betriebssystem zu sichern.







