Steve Ballmer holt verbal gegen Apple aus

28. März 2009 von Alexander Siefert
Kategorie: Panorama

Der Microsoft-Mitgründer Steve Ballmer holt zum verbalen Rundumschlag gegen Konkurrenten Apple aus. Dass Ballmer ohnehin nicht gut auf die Firma mit dem berühmten „Apfel“ zu sprechen ist, war bereits klar. Aber wie abgeneigt er von Apple ist, wird deutlich, wenn er nun in einem Interview behauptet, dass ohnehin bald niemand mehr „500 Dollar Aufpreis für das Apple-Logo“ zahlen würde. Er fragt rhetorisch, ob man diesen Aufpreis nur für den Namen „Apple“ aufbringen sollte oder ob man nicht lieber zu einem herkömmlichen Windows-PC greifen sollte.

Seiner Meinung nach sind die Unterschiede zwischen Mac aus dem Hause Apple und Windows von Microsoft so gering, dass es keinen Sinn machen würde, dafür einen Aufpreis lediglich für den Markenname Apple zu zahlen. Tatsächlich ähneln sich beide Konkurrenten immer mehr, wenn man bedenkt, dass Intel-CPUs meistens Basis der Rechner sind und auch die Bedienung immer ähnlicher wird.

Auch wenn die Hardware bei den Apple-Rechnern genauestens aufeinander abgestimmt ist, bieten Windows-PCs mehr Individualität bei der Zusammenstellung der Hardware und auch die Software von Apple scheint einen Vorteil gegenüber Windows zu haben. Ballmer behauptet jedoch, dass dieser kleine Vorteil den Aufpreis von 500 Euro nicht rechtfertigen würde und in Zeiten knapper Kassen dieses Konzept vom Marktkonkurrenten nicht aufgehen würde. Ballmer behauptet, die Kunden würden häufig nur für das Apple-Logo bezahlen.

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