SuperSpeed USB ersetzt USB 2.0

09. März 2009 von Alexander Siefert
Kategorie: Panorama

HighSpeed USB hat sich bisher nicht richtig etabliert und ist eher ein Störfaktor für die schnelle Datenübertragung, wie sich in letzter Zeit erwiesen hat. Durch eSATA-Anschlüsse erfolgen viel schnellere und unkompliziertere Schnittstellen für Datenträger – jedoch nur für diese. Während sich als Anschluss für Kameras und Handys sowie andere Peripheriegeräte der USB-Anschluss etabliert hat, hängt der USB-Anschluss jedoch in Sachen Festplattenübertragung deutlich hinterher. Durch USB 3.0 mit dem Namen „SuperSpeed USB“ soll dies nun geändert werden, wie die Hersteller auf der CeBIT behaupten.

So soll SuperSpeed USB für bis zu zehnfach höhere Geschwindigkeiten sorgen. Genauer gesagt sollen bis zu 5 GigaBit pro Sekunde möglich sein, wohingegen USB 2.0 lediglich 480 MegaBit je Sekunde unterstützt hat. Die Wartezeiten für Datentransfers sollen damit gesenkt werden, jedoch ist dies nur möglich, wenn auch das Endgerät, welches angeschlossen wird, diese Transferrate unterstützt.

Ebenso wurde bekannt, dass das so genannte „Device Polling“ beendet wird. Dabei überprüft der USB-Controller ständig die angeschlossenen USB-Geräte nach vorhandenen Daten. Dieses Feature benötigt ständig Strom, welcher nun gespart wurde, in dem diese Technik abgeschafft wurde. Stattdessen werden die USB-Geräte durch Interupt kontrolliert, wenn Daten übertragen werden sollen.

USB 3.0 wird abwärtskompatibel zum Vorgänger USB 2.0 sein, in die andere Richtung wird es jedoch keine Kompatibilität geben, wie bekannt wurde. Maximal soll ein USB-Kabel für SuperSpeed USB drei Meter lang sein. Der derzeitige Stand der Technik ist zwar noch nicht beim versprochenen Maximum, jedoch zeigte sich bei einem Benchmark zwischen zwei Boards, dass die Technik bereits sehr nah an das angekündigte Ergebnis kommen kann.

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