Asus bringt Rampage II Gene auf den Markt
Wie nun bekannt wurde, hat der Hardware-Hersteller Asus nun ein neues Micro ATX-Mainboard im Bereich der High-End-Geräte vorgestellt. Bei dem Mainboard handelt es sich um das Asus Rampage II Gene mit Intel X58 Chipsatz für Core i7 Prozessoren. Dieses soll nach offiziellen Angaben noch im Februar diesen Jahres erscheinen.
Obwohl das ATX-Format eher für kleine Gehäuse geeignet ist, beinhaltet das kompakte Mainboard zwei Steckplätze für Grafikkarten, einen X-Fi 8-Kanal Soundchip sowie erstaunlicherweise sechs Speicher-Slots.
Auch wenn das Asus Rampage II Gene die kleinere Variante des bereits etablierten Asus Rampage II Extreme mit gleichem Chipsatz darstellt, gibt es zahlreiche Unterschiede zwischen beiden Mainboards. So beinhaltet das Rampage II Gene lediglich zwei statt drei PCI-Express Grafikanschlüsse, nämlich nur einen statt zwei PCIe x4 Slot. Auch wenn man den gleichen upremeFX X-Fi 8-Kanal-Audiochip nutzt, gibt es nur einen Gigabit-LAN-Anschluss statt zwei beim Rampage II Extreme. Ebenso gibt es das Mainboard lediglich als 6 statt 8 Layer-Mainboard und auch nur fünf statt 8 Lüfteranschlüsse muss man hinnehmen. Darüber hinaus fehlt der koaxiale SPDIF-Ausgang komplett.
Worauf man nicht verzichten muss ist Leistung und auch die Overclocking-Möglichkeiten sind erhalten geblieben. Denn neben SLI und CrossFire wird auch Triple-Channel RAM für maximal DD3-2000 und siebenfach SATA (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) und 1x eSATA unterstützt.
Das Asus Rampage II Gene soll vor allem unterhalb der Extreme-Serie die Gelegenheitsspieler ansprechen und das Image der MicroATX-Gehäuse stärken. So möchte man mit dem Schein, ATX sei nur für leistungsschwache Internetanwendungen und im Office-Bereich geeignet, aufräumen und zeigen, welche Leistungsfähigkeit in Wirklichkeit dahintersteckt.
Besonders interessant klingt das „MemoOK!“-Feature des Mainboards. Dieses bringt das System wieder zum Laufen, wenn es durch falsche Memory-Timings oder fehlerhafte Speicherzellen zu Fehlern beim normalen Systemstart kommen sollte.


