DirectX 11: Microsoft lässt warten

13. Januar 2009 von Georg Demmer
Kategorie: Software

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Mit einer DirectX 11 Betaversion wurde es 2008 nichts mehr, auch wenn es sich der ein oder andere erhofft hatte. Da hat sich Microsoft auf der NVision Konferenz 2008 letzten Jahres wohl zuviel vorgenommen. Die zur Verfügung gestellten Inforationen des Vortrags vom Microsoft-Entwickler Kev Gee waren viel versprechend.

Eines der wichtigsten Merkmale der DirectX 11 Version ist das Shader Modell 5.0. Zudem kommen Features wie Tessalation (Polygonzerlegung) und Multithreading-Rendering. Als Basis der neuen Schnittstelle dient laut Microsoft die aktuelle Version DirectX 10. Da die Grafikkarten in den Jahren einiges an Potential zugenommen haben, werden ihnen nun auch andere Aufgaben zugeteilt. Die Compute Shaders (PDF) erlauben einen direkten Zugriff auf den Grafikprozessor. Dadurch kann die GPU zur Berechnung von Arbeitsprozessen verwendet werden. Das Kodieren von Videos (General Purpose Computing on GPU, GPGPU) kann somit die Grafikkarte übernehmen. Diese Funktion wird von Nvidias Geforce-GTX-200-Grafikkarten in Form der Stream-Computing-Schnittstelle CUDA unterstützt. Der Grafikkartenhersteller soll bei dieser Lösung egal sein.

Die neue Version des DirectX wird im neuen Betriebsystem Windows 7 integriert sein. Das bestätigte Ben Basaric, Marketingmanager für Windows bei Microsoft, gegenüber PC Games Hardware. Für Windows Vista soll die neue Grafikschnittstelle auch erscheinen. Noch offen bleibt ob es durch ein Einzelupdate oder Bestandteil des Service Pack 2 wird.

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