Coolink ChipChilla

23. März 2008 von Götz Dähne
Kategorie: CPU-Kühler

Einleitung:
Das Packet kam nach ein paar Tagen bei mir an. Natürlich sicher und ordentlich verpackt.

Testbericht:
Der Chipsatz-Kühler von Coolink ist in einer normalen Plastikhülle verpackt. Man erkennt direkt, um welche Marke es sich handelt. Auf der Rückseite der Verpackung befinden sich technische Daten zu dem Kühler.

Technische Daten:
• Maße: 94x60x32mm (ohne Lüfter), 94x60x37mm (mit Lüfter)
• Lüfter: 60x60x10mm (2200rpm +/-10%, 19dB(A))
• Material: Kupfer (Boden und Heat-Pipes), Aluminium (Kühlrippen)
• Befestigung: Push-Pins & Montagehaken
• Gewicht: 130g

Lieferumfang:
• Coolink ChipChilla Chipsatz-Kühler
• 60mm Lüfter
• Montagematerial
• Wärmeleitpaste
• Installationsanleitung

Auf diesem Bild erkennt man die beigelegte Installationsanleitung. Die Anleitung befasst sich mit der Installation per Push-Pins, und zum Anderen, die Installation des Kühlers per Montagehaken. Der Lieferumfang besteht aus einer kleinen Packung mit Wärmeleitpaste und dem Montagematerial (Push-Pins und Montagehaken). Für Chipsätze die keinen Heat-Spreader haben, ist ein Abstandshalter aus Schaumstoff beigelegt.

Der Chipsatzkühler von Vorne mit Lüfter. Mit einer Höhe von fast 10cm, ist der Kühler ein wahres Monster. Der Kühler ist aus zwei Materialien gefertigt: Die Kühlrippen bestehen aus Aluminium und die beiden Heat-Pipes aus Kupfer. So sollte eine gute Kombination (für eine optimale Kühlung) entstehen.

Einmal der Kühler von der Seite, und einmal von der hinteren Ansicht. Natürlich lässt sich der Lüfter auch abnehmen. Dadurch wird ein passiver Betrieb möglich. Das sollte den Silent-Freaks sehr zu Gute kommen. Wer aber doch mehr Leistung braucht, der lässt den Kühler einfach dran.

Wer den Chipsatz-Kühler über die Push-Pins auf seinem Mainboard installieren möchte, der lässt einfach die angeschraubten Befestigungen für die Push-Pins dran. Die Befestigung lässt sich natürlich auch abschrauben, um den Montagehaken zu benutzen.

Der Boden wird durch eine abziehbare Folie gut geschützt. Sobald man die Folie abzieht, kommt die Kupferplatte zum Vorschein. Die Platte ist sehr sauber verarbeitet.

Der Lüfter ist 60mm groß und in einer typischen Coolink-Farbe (blau) gefärbt. Mit einer angegebenen Lautstärke von 19dBA ist der Lüfter sehr leise. Unhörbar wird der Lüfter, wenn man ihn auf ~50% seine Umdrehungszahl regelt. Dies sollte auch noch eine gute Kühlung bieten. Den Lüfter kann man nach belieben einfach mit der Klammer abnehmen oder wieder auf den Kühler setzen, je nach Einsatzgebiet (Overclocking etc.).

Testsystem:
CPU: AMD Athlon(tm) 64 Processor 3800+
Board: ASRock 939Dual-SATA2
Chipsatz: ULi® M1695
OS: Windows XP x64

Leider ist der Test an diesem Punkt beendet. Es war leider nicht möglich den ChipChilla auf das verwendete Mainboard zu installieren. Das Problem waren die Befestigungslöcher am Mainboard, für den Chipsatz-Kühler. An den Löchern sind, direkt ein paar Millimeter weiter, Kondensatoren festgelötet. Die Befestigung für die Push-Pins ist dafür einfach zu lang. Der Montagehaken konnte leider auch nicht verwendet werden.

Fazit:
Mit dem ChipChilla hat Coolink einen wahren Chipsatz-Kühler-Monster in das Leben gerufen. In der heutigen Zeit werden Chipsätze wärmer und wärmer, deswegen muss auch eine gute Kühlung her. Dafür sollte der ChipChilla perfekt sein. Ob man ein Silent-Fan ist, oder ein Overclocker, der Kühler findet bei beiden Seiten einen Platz. Bevor man sich jedoch den Chipsatz-Kühler von Coolink zulegen will, sollte man vorher sein Mainboard-Layout begutachten. In unserem Test hat der Kühler leider nicht auf das Mainboard gepasst. Auch ohne Messergebnisse kann man eine gute Kühlung des CHipsatzen voraussagen.

Positiv Negativ
Schutzfolie  
Verarbeitung  
Preis/Leistung  
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