Kingston Ultimate Compact Flash 2GB 266X

06. Januar 2008 von Administrator
Kategorie: Speichermedien, Testberichte

Wir bedanken uns bei Kingston, dass sie uns 1 Exemplar der 2GB CF-Karte zur Verfügung gestellt haben.

Test:
Die heutigen Flashspeicher werden schnell größer und schneller. Ebenso verschlingen Digitalkameras und neueste SSD-Laufwerke immer mehr Ressourcen. Um dem Stand zu halten hat Kingston seine Ultimate-Reihe auf den Markt gebracht. Diese gibt es in 2, 4 und 8 GB Größe. Wir schauen, was der neue Speicher wirklich bringt und wie schnell er gegenüber einer herkömmlichen CF-Karte da steht.

Kingston Ultimate Compact Flash 2GB 266X   speichermedienKingston Ultimate Compact Flash 2GB 266X   speichermedien

Die Verpackung ist leider etwas sehr einfach gestaltet. Ein Verschließen nach dem Öffnen ist nicht möglich. Die Aufmachung ist sehr einfach und nicht gerade ansprechend. Auf der Rückseite befindet sich eine kurze Beschreibung in 8 Sprachen, jedoch fehlen wichtige Informationen zu Geschwindigkeit und Zugriffszeit.

Lieferumfang:
- CF-Karte mit Kunststoffcase
- Kurzbeschreibung

Die Kurzanleitung ist etwas zu kurz geraten. Wirklich hilfreiche Informationen kann die Anleitung nicht bieten. Eigenartig auch, warum Kingston die Anleitung verklebt. Beim Aufklappen kann es so zum Zerreißen des Papieres kommen.

Kingston Ultimate Compact Flash 2GB 266X   speichermedienKingston Ultimate Compact Flash 2GB 266X   speichermedien

Die Karte ist mit dem Aufdruck einer roten Blume nett gestaltet. Die Verarbeitung ist vergleichbar mit herkömmlichen Speicherkarten. Zum Vergleich der Leistung ziehen wir eine 8GB 120x Speicherkarte von Transcend hinzu.

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Vorerst soll geklärt werden, ob eine Digitalkamera wirklich schneller läuft, so wie Kingston auf der Herstellerseite sagt. Hierfür haben wir eine Canon 400D mit jeweils einer Karte ausgestattet und eine Reihenaufnahme gestartet. Die Canon hat nur begrenzt internen Speicher und kann somit nur begrenzt an Bildern zwischenspeichern. Je nach dem, wie schnell die Karte beschrieben werden kann, leert sich der Zwischenspeicher und es passen mehr Bilder auf die Kamera. Ist der Zwischenspeicher voll, so bricht die Reihenaufnahme ab.
Bei der Transcend CF-Karte brach die Kamera nach 47 Bilder in Folge ab und benötigte eine Pause zum Beschreiben der Karte. Anders bei der Kingston CF-Karte, hier brach die Folge erst nach 64 Bildern ab. Somit behält Kingston mit der Behauptung recht. Durch das schnellere Beschreiben der Karte kann die Kamera entsprechend schneller arbeiten. Fraglich ist nur, wie oft man Bildfolgen mit fast 70 Bildern verknippst.
Zum genaueren Testen der Karte haben wir einen herkömmlichen Card-Reader (Anwender typisch) verwendet. Als Testsoftware nutzten wir HD-Tach von Simpli Software. Da die Software keine Schreibtests macht, müssen die Testwerte von Kingston herhalten. Dabei müssten bei einer 266X Karte folgende Rechnung gelten. 1X = 150 KB/s , daher sind 266X = 39.900 KB/s = 38,964 MB/s. Kingston spricht auf der Herstellerseite von 40 MB, was jedoch noch als Rundungswert gelten kann.

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Im Test erreichte die Kingston Speicherkarte deutlich bessere Zugriffszeiten, was selbstverständlich eine höhere CPU-Last mit sich zieht. Wie man sehen kann, kann der Reader nur maximal 8 MB/s übermitteln, unklar ist jedoch, dass der Reader bei SD-Karten viel höhere Leistungen erzielt. Als einzige Alternative ist hier ein Reader von SanDisk, der ausschließlich CF-Karten lesen kann, dieser soll Leseraten von bis zu 40 MB/s* und Schreibraten von bis zu 23,5 MB/s* erreichen.

Als Service bietet Kingston den Download von MediaRECOVER 4.0. Die Software kostet alleine schon $30, der Aktivierungscode befindet sich auf der Innenseite der Kurzanleitung. Mit der Software lassen sich bereits gelöschte Daten von Speicherkarten retten. Des weiteren bietet die Software ein paar Tools an, mit denen man auch die Daten auf einer Speicherkarte unwiderruflich löschen kann.

Fazit:
Mit der Ultimate 266X Karte von Kingston hat man viel Leistung für einen durchaus angemessenen Preis in der Hand. Zusätzlich bekommt man die Software MediaRECOVER 4.0 kostenlos zum Download. Mehr Leistung klingt sehr schön, ist aber im heutigen Alltag bei CF-Karten relativ überflüssig. Die heutigen Card-Reader können mit der Leistung nicht mithalten und Kameras können auch kaum noch schneller arbeiten. Daher sollte man sich vorerst überlegen, wie viel Leistung man wirklich für seinen Alltag braucht in Sachen CF-Karten, bevor man in eine 266X-Karte investiert.

Positiv:

  • Datentransfer
  • Preis

Negativ:

  • Verpackung

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