Thermaltake Mini Typhoon Value Pack

24. August 2006 von Administrator
Kategorie: CPU-Kühler, Testberichte

Wir bedanken uns bei thermaltake.com, dass sie uns 1 Exemplar ihres Mini Typhoon Value Pack zur Verfügung gestellt haben.

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Test:
Heute haben wir für euch einmal einen Kühler von thermaltake unter die Lupe genommen, der zusätzlich noch Lüfter für die Motherboardkühlung zur Verfügung stellt. Die Verpackung ist aus klarem Kunststoff und ist für Präsentationszwecke gut geeignet. Im Allgemeinen sind die wichtigsten Informationen schon von Außen ablesbar.

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Lieferumfang:
- Mini Typhoon
- 2 Lüfter mit Halterung
- Halterung für die Lüfter am Kühler
- Schrauben
- 2 Halterungen für unterschiedliche Sockel
- Wärmeleitpaste
- Bedienungsanleitung

Der Kühler besteht aus einem Kupfersockel, von dem aus 6 Heatpipes mit einem Durchmesser von 6mm die Wärme an weiter oben liegende Kupferlamellen abgeben. Der Montierte 92 mm Lüfter dreht sich ca. mit 2200 U/min und erzeugt dabei 18 dBA.

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Die Heatpipes sind gut im Sockel integriert und können die Wärme gut abführen. Jeweils 3 Heatpipes sind auf beiden Seiten angebracht. Sie sind alle ordentlich gebogen und es wurden keine Mängel an der Heatpipe oder an den Schweißnähten am Sockel erkannt.

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Wie man sehen kann gehen hier die Heatpipes in die Kühllamellen. Damit die Wärme gut an die Lamellen abegeben werden kann, wurden die Bohrungen der Lamellen etwas tiefgezogen und dann mit der Heatpipe verschweißt. Dies ist sicherlich ein aufwändiges Verfahren aber notwendig, um die Wärme von der Heatpipe abzuführen. Die Kupferlamellen sind alle mit einander verzahnt, indem sie an den Enden umgebogen wurden. Somit können die einzelnen Lamellen nicht verbiegen.

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Hier sieht man wie die Heatpipes durch den Kühler laufen. Sie gehen komplett durch und werden erst bei der letzten Lamelle geschlossen. Deutlich auch zu sehen, dass der Abstand der einzelnen Lamellen gleich ist. Was verhindert, dass sich in dünneren Spalten Staub fängt. Hier noch einmal die Seitenansicht. Eindeutig ein sauber verarbeitetes Produkt.

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Etwas ärgerlich ist die Halterung für die Montage auf dem Motherboard. Hier wird die Halterung einfach in eine Führung gelegt. Bei der Montage erwies sich dies als Nachteil. Um die zusätzlichen Lüfter zu installieren muss man den Lüfter auf dem Kühler abmontieren. Dies geschieht über 4 Schrauben und ist leicht zu bewerkstelligen.

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Abmontiert sieht der Kühler dann so aus. Die Lamellen sind oben Wellenförmig geschnitten. Ob dies wirklich Wirkung bringt ist fraglich, wird allerdings immer öffter bei Kühlkörpern eingesetzt.

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Jetzt wird die Halterung für die Lüfter auf den Kühler gelegt. Dabei kann man nicht viel falsch machen, da die Halterung um 90 Grad gedreht nicht ordentlich sitzt. Es gibt also nur 2 Möglichkeiten.

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Jetzt wird der Lüfter einfach wieder raufmontiert. Dabei befestigt man gleichzeitig den Rahmen. Kommen wir nun zu den 2 kleinen Lüftern. Es sind 50mm Fans mit blauen LEDs. Bei ca. 3000 U/min entwickeln sie eine Geräuschkulisse von 16 dBA, was durchaus recht leise ist. Mit jeweils 4 Schrauben werden sie an kleinen Halterungen befestigt.

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Fertig Montiert sieht es dann wie im Bild oben aus. Wenn beide Lüfter montiert sind, sieht das Ganze dann so aus.

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Wie man auf der Grafik (http://www.thermaltake.com/product/Cooler/Retail/CL-P0343/+343_image/02_RXTypeFana.gif) erkennen kann, lassen sich die Lüfter vielseitig einstellen. Allerdings kann man die Lüfter nicht steuern. Sie werden direkt mit einem Molexstecker an das Netzteil angeschlossen.

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Hier sieht man den Montagebügel für die Sockel AM2 und K8. Dieser Bügel ist für den Sockel LGA775.

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Mit im Set ist auch diese Wärmeleitpaste. Für unseren Test nutzten wir allerdings Silberleitpaste. Und das ist unser Athlon64 3000+.

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Der Kühler wird an der hebelabgewandenen Seite zuerst befestigt. Danach wird der Bügel bei dem Hebel befestigt. Legt man den Hebel um, so muss man allerdings aufpassen, da der Hebel leicht die Kühllamellen streift. Durch zusätzliches Drücken auf den Kühler kann dies vermieden werden. Hier ein Beispiel wie man die Lüfter einsetzten kann. Der eine Lüfter links im Bild kühlt die Spannungsregulierung des Motherboards. Der Andere Lüfter kühlt einerseits die Grafikkarte und gleichzeitig noch den Chipsatz.

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Und so sieht das Ganze im Betrieb aus. Das Leuchten der kleinen Lüfter ist ein schöner Nebeneffekt.

Testsoftware:
Hot CPU Tester Pro von http://www.7byte.com
SpeedFan von http://www.almico.com/speedfan.php

So hier seht ihr die Anfangs- und Endtemperatur des Standardkühlers der vormontiert war. Im Ruhezustand erreichte er eine Temperatur von ca. 39° C. Dann haben wir Hot CPU gestartet. Man kann einen Anfangs sehr starken Anstieg der Temperatur erkennen. Bei ca. 50,5 °C pegelt sich dann die Temperatur unter Volllast ein.

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Hier die Temperaturen des Mini Typhoon nach ca. 10 min. Im Ruhezustand pegelte sich die Temperatur bei ca. 28° C ein. Das ist Gegenüber dem Standardkühler enorm. Selbst bei Volllast wird die CPU nicht wärmer als 37 °C. Der Knick am Ende der Temperaturmessung ist dadurch zu erklären, dass zu diesem Zeitpunkt das Programm Hot CPU nur Sortieralgorythmen durchgeführt hat, wo die CPU nicht voll ausgelastet wurde.

Temp. Ruhe
Thermaltake Mini Typhoon: 28° C
Spire VertiCool II: 32° C
Spire DiamondCool II: 34° C
Coolermaster Susurro: 35° C

Temp. Last:
Thermaltake Mini Typhoon: 37° C
Spire VertiCool II: 39° C
Spire DiamondCool II: 46,5° C
Coolermaster Susurro: 48° C

Fazit:
Der Mini Typhoon von thermaltake erwies sich als großartiger Kühlkörper. Eine hervorragende Kühlleistung und eine saubere Verarbeitung sind bei dem Kühler vorhanden. Durch seine 2 verstellbaren Zusatzlüfter, lässt sich gleichzeitig das Motherboard kühlen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Produkten und empfehlen es gern weiter.

Positiv:

  • Verarbeitung
  • Kühlung
  • Heatpipes
  • Preis/Leistung

Negativ:

  • Befestigung

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