Akasa Integral P2 E-SATA
Wir bedanken uns bei akasa.co.uk, dass sie uns 1 Exemplar ihres Integral P2 zur Verfügung gestellt haben.


Test:
Ein einfaches externes Festplattengehäuse reicht vielen Leuten heute nicht mehr aus. Was ist, wenn man eine SATA Festplatte besitzt, diese aber nicht mit dem Computer kompatibel ist. Oder diese auch bei anderen Computern funktionieren soll, die vielleicht schon etwas älter sind. Hierfür gibt es die Lösung, das Integral P2, das Signal kann entweder extern über ein SATA-Kabel am Rechner angeschlossen werden, oder aber auch per USB 2.0. Somit kann man praktisch jede SATA Festplatte auch an einem älteren PC mit USB betreiben. Praktisch ist auch, dass das Integral P2 ebenso kompatibel zu IDE Festplatten ist. Wie das Gehäuse aussieht und was man damit noch so machen kann, erfahrt ihr nun in unserem Test.
Von außen macht die Verpackung schon einmal einen guten Eindruck. Hinten auf der Verpackung ist auf 5 Sprachen unter anderem Deutsch und Englisch die wichtigsten Details erläutert.


Macht man die Verpackung auf, so erhält man eine praktische Box, in der das Integral P2 in Folie ordentlich verpackt ist, und nicht irgendwo gegen schlägt.
Lieferumfang:
- das Integral P2
- passender Standfuß
- Kabel zur Montage (IDE, SATA, Strom)
- Netzteil mit Netzstecker
- SATA Kabel
- USB Kabel
- Installations- CD
- Bedienungsanleitung in 6 Sprachen


Das Gehäuse ist schwarz lackiert und ist aus Aluminium, nur die Front ist aus Kunststoff. Beim ersten Hinschauen sieht das Integral sehr robust aus. Auf dem Bild zu erkennen sind die Anschlüsse für USB und ESATA. Rechts im Bild sieht man den Umschalter.


Rechts auf der Rückseite befindet sich der Stromanschluss und der An-/Ausschalter. Um das Gehäuse zu öffnen, muss man an der Rückseite 2 Schrauben lösen.


Danach kann man den Festplattenschlitten heraus ziehen. Der Schlitten wird in einer Führungsschiene im Gehäuse gehalten. Hierbei muss man allerdings aufpassen. Das Kabel (blau-weiß) für die Front-LEDs muss eventuell abgesteckt werden. Hier hätte sich Akasa etwas praktischeres ausdenken können, da man Angst hat, dass das Kabel beim Wechseln der Westplatten beschädigt werden könnte. Wie man sehen kann ist standardmäßig erst einmal der Schlitten für IDE-Festplatten ausgelegt. Das Flachbandkabel, sowie den Molexstecker kann man von der Platine entfernen.


Die Verarbeitung der Platine sieht ausreichend gut aus. Jedoch sind z.B. die SATA-Buchse nur SMD gelötet. Das heißt, dass keine Kontakte durch die Platine gehen. Damit wird die Buchse insgesamt etwas instabiler. Bei hohen Belastungen könnte sie abbrechen. Als Testplatte nutzen wir die WD1600 SATA von Western Digital. Sie dreht mit 7200 U/min und hat 160 GB Speicher.


Als erstes entfernt man nun das IDE-Kabel und den Molex-Stecker. Jetzt sollte man die Festplatte in Position bringen und schon einmal die Kabel anbringen. Denn wie man sehen kann, ist dafür wenig Platz.


Danach kann man die Festplatte mit 4 beigelegten Schrauben befestigen. Damit sich die Schrauben nicht Lösen sind kleine Unterlegscheiben beigelegt. Legt man Strom an und schaltet das Integral ein, so hört man leicht, allerdings sehr leise, wie die Festplatte startet. An der Front geht eine blaue LED an und das Logo fängt an zu leuchten.


Bei Datentransfer schaltet sich zusätzlich eine rote LED ein, dadurch erscheint das Logo in einem hellen Violett.
Kommen wir nun zum Leistungstest. Bei ESATA gibt es einen maximalen Datendurchsatz von 75,7 MB/s, dass ist ein normales Ergebnis für SATA-Festplatten. Der Durchschnittliche Lesezugriff liegt bei 47,9 MB/s

Die maximale Datendurchsatz liegt bei 20,2 MB/s. Das ist ebenfalls ein durchschnittliches Ergebnis. Jedoch ist der durchschnittliche Durchsatz von 19,1 MB/s ein sehr gutes Ergebnis, damit schlägt das Akasa P2 sogar das Muse von Thermaltake und die getestete IB-Reihe von Raidsonic.
Fazit:
Das Integral P2 ESATA von Akasa ist ein Design schönes und auch leistungsstarkes externes Festplattengehäuse. Kompatibel zu IDE und SATA bietet das Integral P2 für viele Benutzer eine praktische Plattform ihre Festplatten extern zu nutzen. Mängel sind beim Einbau und bei der Verarbeitung im Innern festzustellen. Der Preis ist etwas hoch. Vom Kauf abraten kann man hier allerdings auf keinen Fall.
Positiv:
- Design
- Datentransfer
Negativ:
- Verarbeitung
- Preis


