Thermaltake Muse A2334 (LAN/USB) Gehäuse

15. Mai 2006 von Administrator
Kategorie: Festplattengehäuse, Testberichte

Wir bedanken uns bei Thermaltake, dass sie uns 1 Exemplar des externen Festplattengehäuses (A2334) zur Verfügung gestellt haben.

Thermaltake Muse A2334 (LAN/USB) Gehäuse   festplattengehaeuseThermaltake Muse A2334 (LAN/USB) Gehäuse   festplattengehaeuse

Wir schauen uns heute einmal das Muse LanDisk an. Hier seht ihr die Verpackung. Praktisch mit einem Tragegriff und mit ausreichenden Informationen, auch auf der Rückseite. Für den Test, wurde eine nagelneue Western Digital Festplatte gekauft (IDE, 200 GB mit 7200 U/min).

Thermaltake Muse A2334 (LAN/USB) Gehäuse   festplattengehaeuseThermaltake Muse A2334 (LAN/USB) Gehäuse   festplattengehaeuse

Lieferumfang:
- Gehäuse
- Standfuß
- Handbuch (nur in Englisch aber sehr ausführlich)
- Installations-CD
- USB-Anschlusskabel
- Netzteil, mit Kabel

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Der Fuß, sowie das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium. Sehr schlicht gehalten, aber mit den wichtigsten Ausstattungen, damit das Gehäuse sicher und fest steht. Hauptsächlich, ist das Aluminiumgehäuse angeraut, bis auf die Züge, die einmal um das Gehäuse gehen. Das Gehäuse ist entweder zum Hinlegen, siehe Gummifüße am Boden oder zum Hinstellen mit dem Ständer, der ebenfalls mit reichlich Gummifüßen ausgestattet ist.

Thermaltake Muse A2334 (LAN/USB) Gehäuse   festplattengehaeuseThermaltake Muse A2334 (LAN/USB) Gehäuse   festplattengehaeuse

In der Front sind die 3 LEDs für Netzwerk, 10/100 Base, USB. Auf der Rückseite, die dazu gehörigen Anschlüsse. Ein An/Aus-Schalter ist natürlich auch vorhanden. Die kleinen Aufschriften “Made in China” und “CE” sind nur Aufkleber und können leicht abgelöst werden.

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Auf er rechten Seite, ist ein dunklerer Streifen, der auf Glanz poliert ist. Damit dieser Glanz nicht beim Transport schaden nimmt, wurde hier eine Schutzfolie aufgeklebt. Weiter hinten auf der rechten Seite, befindet sich ein analoges Anzeigegerät für den Datentransfer. Eine sehr originelle Idee.

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Kommen wir nun zum Einbau. Das Gehäuse besitzt eine kleinen Druckknopf auf der Unterseite. Drückt man diesen ein, so lässt sich das Gehäuse öffnen.

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Im Innern sieht man noch einmal sehr deutlich, dass es sich hier um ein sehr robustes Aluminiumgehäuse handelt. Überall wurden zusätzlich noch Verstrebungen eingebaut. Die Platine ist sauber verarbeitet und zeigt gleich, dass es sich hier nicht nur um eine externe Festplatte handelt.

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Zum besseren Montieren, wurde das verkürzte IDE-Kabel nicht auf die Platine aufgelötet, so kann man die Festplatte als erstes Anschließen, was den Einbau vereinfacht. Hier sieht man das Anzeigeinstrument, welches auf der rechten Seite den Transfer anzeigt. Die 2 Kabel verraten schon, dass es sich hier um ein analoges Signal handelt. Leider ist das Instrument nur durch ein paar LEDs im Gehäuse beleuchtet. Eine interne Beleuchtung nur für das Anzeigen-Instrument würde hier besser sein.

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Das schöne bei dem Gehäuse ist, dass man nicht eine einzige Schraube zur Montage braucht. Die Festplatte wird angeschlossen und einfach in das Gehäuse gelegt. Die Festplatte wird auf 2 Führungen gelagert, die genau in die Bohrung der Festplatte passen. Damit die Schwingungen nicht so stark übertragen werden, lagert die Festplatte auf kleine Gummiringen

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Nach dem Einbau, muss man den Deckel nur noch zuklappen. Unter dem Deckel, befindet sich ein Schaumstoff, der die Festplatte dann richtig fixiert. Es kann sein, dass man den Deckel mit etwas Druck zumachen muss. Natürlich suchen wir auch nach Fehlern am Gehäuse. Hier wurde zum Beispiel das Metall etwas schief am Ende geschnitten. Das sieht man natürlich nur, wenn man sich die Festplatte etwas genauer anschaut. Die Funktionalität bzw. die Stabilität wird dadurch nicht beeinträchtigt.

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Jetzt muss natürlich alles angeschlossen werden. Als erstes, wollte ich mir anschauen, ob mein Router die Festplatte erkennt und ob ich über das Netzwerk, ohne USB, zugreifen kann. Die RJ45-Buchse besitzt noch 2 LEDs direkt an der Buchse, mit der 10/100 Base und Aktivität angezeigt wird.

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Bei Betrieb leuchtet vorne die USB- oder die LAN-LED in einem kräftigem blau. 10/100 Base leuchtet grün. So sieht nun die Traffic-Anzeige aus. Insgesamt etwas dunkel.

Wenn alles angeschlossen ist, kann man sich nun der Software widmen, die auf der Muse LanDisk installiert ist.
Wie bei einer Router-Installation, muss man die Festplatte über einen Explorer (z.B. Internet-Explorer) ansprechen. Dies geht über die Domain: http://storage oder über die URL http://169.254.0.1.

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Nun muss man sich einloggen. Als Werkseinstellung loggt man sich mit admin (Passwort: admin) ein. Nun kommt man in das Hauptmenü der Festplatte. Hier findet man alle Informationen über das Netzwerk und die Festplatte. Hier kann man auch die Netzwerkeinstellungen, wie die Workgroup ändern.

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Man kann der Box natürlich auch eine feste IP geben. Da das Gerät an meinem Router hängt, der hier als DHCP funktioniert, ist dies natürlich nicht notwendig. Scheinbar wird es für die Box auch Firmwareupdates geben. Wir werden euch natürlich in unserem Forum über Updates informieren. Rebooten und Werkseinstellung sind natürlich auch möglich.

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Der SMB Server dient dazu, einzelne Ordner auf der Festplatte anzulegen und gegebenenfalls freizugeben. Natürlich kann man für jeden Ordner einzeln auch Passwörter anlegen. Es ist möglich, die Festplatte als FTP-Server einzurichten. Dies funktioniert jedoch nicht für das Internet, sondern nur für das Intranet.

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Sehr praktisch ist das Disk Utility. So kann man Festplatten mit der Box formatieren und scannen. Sehr sinnvoll, wenn man Festplatten direkt vom Werk einbaut, da diese noch kein Format besitzen. Außerdem gibt es die Möglichkeit die Festplatten nach einer bestimmten Zeit auszuschalten. Wenn alles angeschlossen ist, findet man nun die Festplatte unter Netzwerkumgebung –> Arbeitsgruppencomputer anzeigen. Mit Rechtsklick auf das Laufwerk, kann man ein Netzlaufwerk verbinden.

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Dies wird dann wie eine normale Festplatte im Arbeitsplatz angezeigt. Bei Computern mit älteren Betriebssystemen, hilft die Software-CD weiter. Ein umfangreiches Treibersortiment für USB und andere Controller für die gängigsten Betriebssysteme ist auf der CD vorhanden. Wir haben mit HDTach die Geschwindigkeit der Festplatte einmal im Computer am IDE gemessen und danach einmal über USB.
Auf dem Bild oben seht ihr die Geschwindigkeit, die die Festplatte am IDE-Controller erreicht. 79,7 MB/s sind ca. 637,6 Mbit/s. Wenn ihr auf das Bild klickt, seht ihr nähere Informationen zum Test der Festplatte.

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Jetzt seht ihr das Ergebnis bei der gleichen Festplatte im Muse A2334 über USB angeschlossen. Das Ergebnis ist leider nicht sehr gut. Normaler Weise kann USB 2.0 ca. 480 Mbit/s durchsetzten. Das ist natürlich nur ein Idealwert, der nicht erreicht werden kann. Rechnet man die 480 Mbit/s um, so müssten rein theoretisch immer noch 60 MB/s erreicht werden. 15,8 MB/s ist wirklich etwas wenig. Auch hier, könnt ihr euch durch klick auf das Bild, genauere Daten anschauen.
Da das Programm leider keine Netzfestplatten testen kann, möchte hier nur dazu sagen, dass über 100 Mbit/s maximal nur 12,5 MB/s durchgesetzt werden können. Dies ist allerdings auch nur der ideale Wert. Zum vergleich, hab ich einfach einmal eine Datei (712 MB) über USB und über LAN auf die Festplatte geschrieben. Über USB dauerte es ca. 50 sec. und über LAN dauerte es ca. 4 min. Daran kann man erkennen, dass die Übertragung im Netzwerk etwas langsam ist.

Fazit:
Das Muse LanDisk A2334 von Thermaltake ist eine gelungene Festplattenbox, als selbständiger netzwerkfähige Speicherstation. Sinnvoll für eigentlich alle Bereich ob zu Hause oder auf der Arbeit. Man muss nicht mehr Stromfressende Speicherserver aufstellen, sondern kann die Festplatte direkt an das Netzwerk schließen. Für größere Netze ist der integrierte FTP-Server sicherlich sinnvoll. Schade, dass die Leistung der Box nicht so überragend ist. Mit nur 15,8 Mbit/s wird die USB 2.0 Schnittstelle nicht voll genutzt. Das LanDisk ist eines der ersten externen netzwerkfähigen Festplattengehäuse und ist sehr sinnvoll in fast allen Bereichen, ob als tragbares Speichermedium für USB 2.0 oder ob als Server für Netzwerke.

Positiv:

  • Verarbeitung
  • Software

Negativ:

  • Datentransfer

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