CoolerMaster Ammo 533 + Real Power 550W SLI

10. November 2005 von Administrator
Kategorie: Netzteile, Testberichte

Wir bedanken uns bei coolermaster.de, dass sie uns jeweils 1 Exemplar des Gehäuses CoolerMaster Ammo 533 und des Netzteils Real Power 550W SLI zur Verfügung gestellt haben.

Test:
2 Tage nachdem wir von coolermaster.de die Nachricht bekommen hatten, dass wir den Test über das Gehäuse machen können, kam auch schon das Paket. Eine Ansprechende Verpackung und gute Lagerung der Produkte ist vorhanden. Das Netzteil wird Extern geliefert, da es optional zu dem Gehäuse ist.

Zuerst spreche ich hier das Netzteil an. Gut verpackt und mit reichlich Zubehör ist es auf den ersten Blick schon mal sehr ansprechend.

Die schwarze Lackierung des Gehäuses passt sehr gut zum Computergehäuse. Auf dem Sticker sind alle wichtigen Daten zur Stromaufnahme und zur Stromabgabe enthalten.

Zum Zubehör gehören:
1. Anzeige für die Auslastung des Netzteils (Schrauben, 2. Blende)
2. Ein ATX-Adapter von 24-Pol auf 20-Pol
3. Eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen
4. Ein Kaltgerätekabel
5. Schrauben

Ein 120mm-Lüfter sorgt dafür, dass mit wenig Schalldruck ein guter Luftstrom vorhanden ist. Dadurch ist kein 2. Lüfter erforderlich und die Rückseite hat somit nur ein Lochgitter.

An Anschlüssen sind vorhanden:
1 x 24-Pin-ATX
1 x 4-Pin ATX (12V)
1 x 8-Pin EPS (12V)
2 x PCI Express
3 x SATA
6 x 4-Pin Peripherie
1 x 4-Pin Floppy
1 x Anzeigenverbindung

Die Peripherie-Anschlüsse sind mit Griffen an den Steckern, damit eine bessere Handhabung gewährleistet werden kann.

Der Lüfter hat klare Flügel und ist beleuchtet. Das gibt einen schönen Effekt, aber ist nicht für die Funktionalität sehr wichtig. Die Beleuchtung ist in blau. Die Anzeige der Auslastung des Netzteils, wird in ein 3,5 Zoll-Einschub eingebaut. Hierbei kann man noch auswählen, ob man ein Silber Panel haben möchte oder ein schwarzes. Danach wird es direkt mit dem Netzteil verbunden.

So sieht die Anzeige bei Benutzung aus. Die beleuchtete Anzeige, zeigt die Lüftergeschwindigkeit und ein Zeiger, schlecht im Bild zu erkennen, zeigt die Auslastung an. Hier ist das Netzteil einmal in Betrieb.

Ein Makel gab es jedoch am Netzteil. Beim Einbau, zeigte sich, dass eine Bohrung nicht mit dem Standard des Gehäuses übereinstimmte. Natürlich kann dies auch ein Fehler des Gehäuses sein, sollte aber benannt werden.Zum Einbau komme ich etwas weiter bei dem Gehäusetest. Für weitere Informationen können sie auch bei der Internetseite des Herstellers schauen.

Kommen wir nun zu dem eigentlichen Gehäuse, dem Ammo 533. Standardmäßig gut verpackt in Folie und Styropor.

Zum Zubehör gehören:
1. Bedienungsanleitung
2. Einbauschienen für Festplatten
3. eine menge Schrauben und etliches Zubehör

Die Front besitzt 1 x 3,5 Zoll-Einschub, 5 x 5,25 Zoll-Einschübe. Des weiteren ist Platz für 3 Festplatten, wobei 2 über Einbauschienen um 90° versetzt eingebaut werden können.
Für das Motherboard sind 7 Slot-Blenden vorgesehen. Das sollte völlig ausreichen.

Das Gehäuse ist schwarz und ist mir Edelstahlblech an vielen Stellen verziert. Links am Gehäuse befinden sich 2 große Lüftungsschlitze. Durch die vielen Verschachtelungen und Edelstahlanbauten ist ein weiteres modden allerdings kaum möglich. Die Idee, den Reset- und den Powerknopf unter eine Schutzkappe zu legen ist sehr Sinnvoll. Noch besser wäre sicherlich wenn die Knöpfe auch leuchten würden, doch das ist leider nicht mit eingebaut worden. Die Sicherheitsklappen sehen leider nicht sehr stabil aus. Nach einigem Herumgeschiebe, wird es an diesen Stellen des Gehäuses sicherlich die ersten Schäden geben.

Hinten am Gehäuse ist noch mal Platz für einen 120mm Lüfter. Ansonsten ähnelt sich das Gehäuse hier mit Standard-ATX-Gehäusen. An der rechten Seite des Gehäuses befinden sich Anschlüsse für Sound, USB und FireWire. Das Verlegen an die rechte Seite bei diesem Gehäuse ist eine gute Idee und sieht auch gut aus.

Wie bei vielen neueren Gehäusen setzt auch CoolerMaster auf den Griff am Rechner. Durch die flexible Eigenschaft des Trageriemens und durch das gut geformte Gummi, lässt sich der Rechner sehr gut von A nach B transportieren. Durch gute Verarbeitung braucht man hier keine Angst zu haben, dass der Griff mal abreißen sollte. Das Design der Front ist sehr schlicht und sieht edel aus. Doch leider sind die durchgezogen Linien nicht auf den Laufwerken mit drauf. Dadurch wird dann wohl die schlichte Atmosphäre gestört. Die Front ist komplett aus Kunststoff.

Hinter dem unteren Teil der Front verbirgt sich der integrierte Lüfter. Hinter dem Wabengitter verbirgt sich zusätzlich noch ein Staubfilter. Die Idee, dass endlich mal solche Filter gleich mit integriert sind, ist sehr zufrieden stellend. Somit ist der Schutz der Komponenten weitgehend vor Staub gesichert. Die einzelnen Edelstahlelemente sind ordentlich verschraubt und gut verarbeitet.

Durch das Bürsten des Stahls kommen diese typischen Lichteffekte. Mit diesen Elementen wird dem Gehäuse ein Edles Aussehen verliehen. Kommen wir nun zum Innenleben. Es sind überall abgerundete Kanten und keine gefährlichen Stellen, an denen man sich verletzten könnte. Die Kabel die man sehen kann, sind einmal für Sound und Schnittstellen und für Power- und Reset-Knopf.

Die Laufwerke müssen bei dem Gehäuse nicht mehr geschraubt werden. Einschieben, justieren, Klick und Fest. Ein sehr einfaches System zur Befestigung garantiert das schnelle Auswechseln der Komponenten. Das Klick-System ist nur von einer Seite zu bedienen, somit muss die Andere Seitentür nicht einmal abgenommen werden. Die Festplatten werden um 90° versetzt eingebaut. Dies hat zum Vorteil, dass man bei großen Motherboards nicht mehr alles abstecken muss, damit die Festplatte überhaupt in den Rechner passt. Die Festplatten werden durch den integrierten Lüfter gleich mitgekühlt.

Die Beleuchtung des integrierten Lüfters ist blau. Durch den Festplattenkäfig ist ein Lüftergitter überflüssig. Deutlich noch einmal sind die abgerundeten Kanten zu sehen. Durch den beleuchteten Lüfter, leuchtet auch die Front leicht blau. Der Lüfter erreicht eine positive Zirkulation der Luft. Sie kommt von unten durch die Front, kühlt die Festplatten, und geht dann über das gesamt Motherboard und wird dann vom Netzteil wieder ausgeblasen. Somit wird staubfrei der ganze Rechner schön durchlüftet.

Die Slotbleche werden durch ein Klemmsystem gehalten. Ein leichtes Entfernen und installieren von Steckkarten ist somit gewährleistet. Natürlich besteht auch nach wie vor die Option, die Karten auch fest zu schrauben. Das Netzteil kann von einer einzelnen Person eingebaut werden. Durch eine Klemmvorrichtung wird es zuerst nur eingehängt und dann kann es Festgeschraubt werden.

Durch die Beleuchtung des Lüfters, wird gleich auch das Motherboard bestrahlt.

Fazit:
Das Ammo 533 ist ein Gehäuse für Gamer. Es ist speziell konzipiert für Lanpartys. Ein robuster Tragegriff, effektvoller Power-Knopf und gut verarbeitetes gebürstetes Edelstahl verleihen dem Gehäuse sein spezielles Aussehen. Schnelles wechseln der Komponenten ist durch Schraubenfreies Klemmsystem machbar. Durch die vielen Einschübe, kann der Rechner bis zum letzten Aufgerüstet werden. Der Preis ist für diese Qualität auf jeden Fall angemessen.

Positiv:

  • Verarbeitung
  • Design
  • Preis/Leistung

Negativ:

  • Nichts
Be Sociable, Share!

Verwandte Artikel

Informationen

Be Sociable, Share!

Tags:

Kommentieren: