Spire SP-ATX-PALU/B

19. April 2004 von Administrator
Kategorie: Gehäuse, Testberichte

Wir bedanken uns bei spirecoolers.com, dass sie uns das Gehäuse SP-ATX-PALU zum Testen zur Verfügung gestellt haben.

Test:
Das ist die Verpackung des Gehäuses. Informationen werden keine Preisgegeben und auch sonst ist die Verpackung eher schlicht gehalten. Im Innern wurde das Gehäuse durch 2 Schaumstoffpolster in der richtigen Position gehalten. Das Gehäuse ist nochmals in einer Folie verpackt.

Damit es keine Beschädigung der Aluminiumhülle gibt, wurde sogar noch mal eine Schutzfolie über das Gehäuse geklebt.

Lieferumfang:
– Manual in 12 Sprachen (etwas kurz)
– ausreichend Schrauben
– Befestigung für die Festplatten
– 1 x Speaker
– 1 x Kabelhalterung
– Kabel

Spezifikationen:
– Außenmetall: Aluminium 6mm dick
– Innenmetall: Galvanisiertes Stahl 1mm dick
– gefaltete Kanten, volle Abschirmung, EMV-Strahlung geschützt
– Seitenzugang mit werkzeuglosen Zugriff An Mainboard und Komponenten
– 120mm Luftschachtsystem seitlich
– Größe: 495x200x450mm (L x W x H)
– Schwarze Lackierung des Aluminiums
– ausgelegt für ATX und MicroATX
– 3 x 5,25 Zoll Einschübe (sichtbar)
– 1 x 5,25 Zoll Einschub (intern)
– 2 x 3,5 Zoll Einschübe (sichtbar)
– 5 x 3,5 Zoll Einschübe (intern)
– 2 x 80mm Lüfter und 1 x 140mm Lüfter in der Front
– externe Anschlüsse: 2 x USB, 1 x Firewire, Sound IO
– Gewicht 13,50 Kg

Für den Test werde ich das Gehäuse jetzt von außen nach Innen erklären. Wir haben das Gehäuse in Schwarz bekommen. Wie man sieht gibt es keine Ecken und Kanten. Das ganze Gehäuse wurde wie in einem Fluss designed. Auf der Tür ist der Firmenname und der Designername aufgedruckt.

Pininfarina:
Sicherlich werden einige diesen Designer nicht kennen, daher möchte ich kurz erwähnen, was Pininfarina so alles entworfen hat. Erst einmal möchte ich auf die Internetseite von Pininfarina verweisen: www.pininfarina.it. Seit über 70 Jahren zeigt Pininfarina bei Automobilen die neusten Kreationen. Hierzu gehört die Automarke Ferrari, aber auch andere Autohersteller lassen sich bei Pininfarina Autos designen. Weitere Projekte könnt ihr in der History auf der Internetpräsenz von Pininfarina einsehen.
Die Fronttür lässt sich nach links aufklappen. Damit sie nicht von allein aufgeht, wird sie durch einen kleinen Magneten in der Tür gehalten.

Die Tür lässt sich optional auch sehr leicht aus dem Scharnier heben und damit entfernen. Die rechte Seitenwand kann über einen Griff abgeklappt werden.. Der Motherboardschlitten ist auf der Seitenwand befestigt, sodass das Motherboard automatisch mit heraus geklappt wird. Die ermöglich ein sehr leichtes Ein- und Ausbauen von Hardwarekomponenten.

Der Schlitten ist für die gängigsten Motherboardgrößen genormt. Der Griff ist so konzipiert, dass man auf keinen Fall einen Stromschlag bekommt. An der Rückseite sieht man die weichen Kanten, an der sich die rechte Tür mit dem Motherboard löst. Ansonsten ist jedoch das Gehäuse auf der Rückseite gerade.

Natürlich sind die schwarzen Aluminiumteile nur an ein relativ normales Gehäuse angebracht. So sieht die Hinterseite des Gehäuses aus, wenn man das Aluminiumteil abnimmt. Jetzt hat auch die Möglichkeit den Lüfter, der an der Rückseite angeschraubt ist zu entfernen. Natürlich lässt sich die linke Tür auch abklappen.

Die linke Tür besitzt auch einen Griff wie an der rechten Seite. Des weiteren ist eine verstellbare Luftzufuhr zum CPU-Lüfter vorhanden. Dies hat zum Vorteil, dass er nicht die erwärmte Luft aus dem Rechner für den CPU-Kühler nutzt, sondern direkt die Luft von außen nutzt.

Wie man sieht ist das Luftrohr höhenverstellbar und auch abnehmbar.

Wie schon weiter oben zu sehen, gibt es eine Schiene, die dem Gehäuse nicht nur zusätzliche Stabilität gibt, sondern auch für die Luftzufuhr bei den Steckkarten auf dem Motherboard sorgen kann. Man kann hier noch einen 80mm Lüfter einbauen. Rechts am Lüftergestell befinden sich kleine Schiebeblöcke. Sie werden so weit eingedrückt, bis sie eine Karte berühren und fest an das Motherboard pressen. Dies hat zum Vorteil, dass die Karten, besonders die Grafikkarte, mehr halt und Stabilität im Motherboard besitzt und nicht herum schwingt.

Das komplette Zubehör ist am Boden des Gehäuses verstaut. Mit einem Klicksystem wird es an seine Stelle gehalten.

Widmen wir uns nun dem Festplattenkäfig. Wie man sieht ist er aus dem Gehäuse herausnehmbar. Um den Käfig zu entfernen muss man zuerst einmal eine Sicherheitshebel drücken.

Der Festplattenkäfig wird aus dem Gehäuse seitlich herausgedreht. Nun kann man entweder hier schon die Festplatten wechseln oder den Käfig komplett aus dem Gehäuse entfernen. Das Anbringen der Halteschienen für den Festplattenkäfig geht sehr einfach. Komplett ohne Schrauben.

Die Festplatten werden dann einfach in den Käfig gesteckt. Dann rasten sie in einer bestimmten Stellung ein. Sie sitzen fest und wackeln kein bisschen. Kommen wir nun zu dem Schraubenlosen Hinzufügen und Entfernen von Laufwerken.

Durch eine halbe Drehung lassen sich die schwarzen Halterung abnehmen. Nun schiebt man ein Laufwerk in den Schacht ein.

Das Laufwerk wird positioniert und dann Stimmten die Löcher vom Gehäuse und dem Laufwerk überein. An der Plastikhalterung sind solche schwarzen Pins, die nun das Laufwerk festhalten. Da das Laufwerk nur von einer Seite befestigt wird, müsste es ja eigentlich noch wackeln, doch das Spiel, was dem Gehäuse gelassen wurde, ist so klein, das die Laufwerke fest sitzen.

Einblick in das Gehäuse. Oben sieht man die ausklappbaren Front-Anschlüsse. 2 x USB, 1 x Firewire und Sound Anschlüsse. Weiterhin sieht man einen 80mm Lüfter hinten. Unten an der Front sitzt ein 140mm Lüfter und rechts bei dem Diskettenlaufwerk ist ebenfalls noch ein 80mm Lüfter. Beim Einbau des Netzteil erwies sich die Abdeckung des Gehäuses als Störfaktor. Sie muss abgenommen werden, damit man gut an die Schrauben des Netzteil kommt und dabei die Abdeckung durch den Schraubenzieher nicht beschädigt.

Die einzelnen Lüfter besitzen alle einen Lüfteranschluss, wurden aber zusätzlich mit einem Adapter versehen. So könnte man die Lüfter alle an eine Lüftersteuerung schließen und einzeln steuern. Natürlich haben wir auch einen Computer eingebaut. Folgendes System wurde verwendet:

Netzteil: Spire RockeTeer III
CPU: AMD XP 2800+
Motherboard: ASRock K7VT4A Pro
Grafikkarte: Radeon 9600 XT
RAM: 1 GB DDR-Ram
HDD: 160GB WesternDigital 7200, 2x 80GB WesternDigital 7200, 60GB WesternDigital 7200
CD/DVD: LG DVD, noname CD-R Laufwerk, Diskettenlaufwerk
Lüfter: 3 x GehäuseLüfter, 1 x CPU Lüfter, 1x GPU Lüfter

Hier einmal der Käfig mit den 4 Festplatten. Die Beleuchtung der Status-LEDs ist bei beiden blau.

Der Preis für das Gehäuse liegt bei rund 130-140 Euro. Davon lässt sich natürlich viel auf den Designer pininfarina zurückführen.

Fazit:
Design by pininfarina sagt wohl schon alles. Das durchgängig geschwungene glatte Design macht das Gehäuse zu einem kühlen Prunkstück. Das SP-ATX-PALU besitzt hohen Komfort und ermöglicht schnellen Austausch von Hardware. Durch die gut angelegten Lüfter wird der Computer ausreichen und effektiv gekühlt. Einziger Makel ist, dass das äußere Aluminium mit eine Plastikkonstruktion am Rechner befestigt wurde. Wer viel Wert auf edles Design legt ist bei dem SP-ATX-PALU Gehäuse auf jeden Fall gut beraten.

Positiv:

  • Design
  • Effekt
  • Preis

Negativ:

  • Nichts
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